H-Kennzeichen aus Kunststoff am Porsche

Voraussetzungen für ein H-Kennzeichen

Wir geben dir heute ein kleines Update über die Bedingungen für ein H-Kennzeichen. Wer ein älteres Fabrikat besitzt und als Bastler und Autofan erworben oder geerbt hat, erfährt hier mehr. Vielleicht bist du berechtigt, dieses spezielle Nummernschild zu führen. Es gibt klare Regeln für die Zulassung mit einem H-Kennzeichen. Für uns als Kennzeichenexperten ist das Thema spannend, da gerade Menschen mit diesem Hobby großen Wert auf ein ansprechendes Äußeres Ihres Wagens legen.

Daher liegt es nahe, dass auch das Thema Nummernschild eine große Rolle spielt. Mit modernen 3D-Kennzeichen wertest du einen Oldtimer zusätzlich auf und ersparst dir bei Events mühsame Montagearbeiten, wenn der Wagen ausgestellt werden soll. Behalte unser Magazin im Blick, um regelmäßig über diese und ähnliche Themen informiert zu bleiben.

Das muss ein Wagen mitbringen, um das H-Kennzeichen zu bekommen

H-Kennzeichen – das steht für „historisches Kennzeichen“ und markiert deinen Wagen offiziell als wertigen Klassiker. Die schlechte Nachricht zuerst: du musst eine Prüfung offiziell in Auftrag geben und durch einen sogenannten Prüfingenieur oder anderen Sachverständigen zur neutralen Beurteilung vorlegen. Erst mit dem Beleg, den du mit zur Zulassung nimmst, wird dir die Zulassungsbehörde ein H-Nummernschild genehmigen. Diese Oldtimer-Prüfung kostet rund 80 bis 200 Euro.

Eventuell folgt außerdem noch eine Hauptuntersuchung für die Zulassung. Denn auch ein Oldtimer muss verkehrssicher und regelkonform auf deutschen Straßen fahren können. Die Pflicht zur Begutachtung von Oldtimern findest du außerdem im § 23 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO). Durch den neutralen Inspekteur werden folgende Punkte sachlich bewertet:

  • Originalzustand und Alter
  • Erhaltungszustand
  • Pflegezustand

Originalzustand und Alter

Um als Oldtimer gelten zu können, muss dein Wagen mindestens vor 30 Jahren erstmals zugelassen worden sein. Somit können Stand heute 2021 auch Wagen von 1990 bereits als Oldtimer gelten. Hinzu kommt, dass die allermeisten Bauteile und Baugruppen sowie die Karosserie aus originalen Teilen oder Erweiterungen speziell für die Modelle bestehen sollten. Ein durch modernes Tuning und neueste Technik umgebauter Flitzer aus den 70ern, 60ern oder älter erfüllt diese Bedingung nicht mehr. Kleinere Veränderungen sind jedoch gestattet, kläre das im Zweifelsfall in der Werkstatt mit einem Experten ab.

Pflegezustand

Ebenso wie dein Wagen nicht zu modern getuned und verändert worden sein sollte, ist ein heruntergekommener Oldtimer ebenfalls aus dem Rennen um ein H-Kennzeichen. Sollte der Wagen verfallen sein und große Mängel aufweisen, muss vielleicht eine kostenaufwendige Restauration mit noch teureren Originalteilen angestrebt werden. Es liegt an dir, ob du die Investition für ein H-Kennzeichen oder generell als Liebhaber wirklich auf dich nehmen willst.

Erhaltungszustand und Wert

In den Zustand der Erhaltung zählt die Pflege zwar ebenfalls hinein, aber bei dieser Bewertung gehen wir von einem eigentlich funktionstüchtigen Wagen aus, bei dem nicht das Alter, sondern sein Wert im aktuellen Zustand interessant ist. Es lohnt sich hierbei, eine fundierte Analyse anfertigen zu lassen, da sie dir als Dokument und Grundlage bei Schadenersatzansprüchen dienen kann. Vor allem ein sehr teurer, alter Wagen benötigt ein Zertifikat von unabhängiger Stelle. Solch eine Feststellung mit Werteinschätzung ist außerdem ein hervorragendes Verkaufsargument, um einen hohen Preis zu erzielen. (Oder das Fehlen ein guter Grund, den Preis beim Kauf zu drücken.)

Einfache Montage eines H-Kennzeichens an Deinem Oldtimer

Wenn du die Zertifizierung für deinen Oldtimer in Händen hältst, kannst du dich um ein Nummernschild bemühen. In unserer Auswahl verschiedener Pkw-Kennzeichen suchst du dir ein 3D-H-Kennzeichen in Hochglanz, Carbon oder Matt aus und bringst es einfach über unseren smarten Easy-Fix Kletthalter am Auto an.

Jetzt kann die Fahrt losgehen! Viele Autofreunde mit älteren Modellen reisen sehr gern zu Automobilausstellungen und Messen, um dort Gleichgesinnte zu treffen und ihre Veteranen zu präsentieren. Andere zieht es in die Natur und lange Ausfahrten, oft in der Gruppe, werden mit dem Oldtimer unternommen. Wir raten dir abschließend, dich genau mit dem Versicherer abzustimmen und zu schauen, wie weit du pro Jahr mit dem Auto samt H-Kennzeichen fährst. Manche Versicherer legen eine maximale Strecke von 10.000 km pro Jahr mit dem Gefährt fest. Diese Grenze unterschreiten die meisten Nutzer bei Weitem.

Wir hoffen, dir mit diesem Beitrag wieder ein wenig weitergeholfen zu haben und freuen uns auf dein Feedback.

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