5 Tipps zu Deiner Kfz-Zulassung

 In Aktion

Vorbereitung und Sorgfalt sind das A & O. Wenn Du eine Kfz-Zulassung oder Ummeldung vor Dir hast, solltest Du alle wichtigen Schritte und natürlich die Dokumente genau vorbereiten. Darüber hinaus spielt es eine Rolle, ob der anzumeldende Wagen neu ist oder gebraucht. Handelt es sich um ein normales Auto oder werden Spezialkennzeichen benötigt?

Wir gehen mit Dir mehrere Bereiche durch und geben Dir Tipps zum Ablauf und zur Planung der Kfz-Zulassung. Sicherlich denkst Du an die meisten relevanten Dinge, aber vielleicht können wir Dir ja auch noch mit der einen oder anderen Idee zu Versicherung & Co. auf die Sprünge helfen.

Tipp 1: Alle Dokumente vorbereiten und vollständig zur Zulassungsstelle mitnehmen

Es gibt kaum etwas Ärgerlicheres, als bei der Zulassungsstelle zu sitzen und zu merken, dass etwas fehlt. Was benötigst Du, um einen Neuwagen anzumelden? Die Behörde muss wissen, wer Du bist. Bring daher ein gültiges Ausweisdokument in Form des Personalausweises oder Reisepasses mit. Wenn Du kein Bundesbürger bist, dann erwartet die Behörde einen Aufenthaltstitel samt Meldebescheinigung.

Wo kann ich das Fahrzeug anmelden?

  • Zulassungsstelle Deiner Region
  • Bürgeramt, wenn es dieses Angebot vor Ort gibt

Außerdem benötigst Du einen Versicherungsnachweis, ohne den kein Auto auf deutschen Straßen fahren darf. Hierfür ist eine elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) Deines Versicherers notwendig. Für die Kfz-Steuer benötigst Du ggf. auch eine SEPA-Einzugsermächtigung. Noch etwas vergessen? Ja – das Wichtigste ist der Fahrzeugbrief, heute als Kfz-Zulassungsbescheinigung Teil II bekannt.

Wo wird der Wagen zur Hauptuntersuchung abgenommen und Gutachten erstellt?

  • DEKRA (Deutscher Kraftfahrzeug-Überwachungs-Verein)
  • TÜV (Technischer Überwachungsverein)
  • GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung)
  • KÜS (Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger)

Das wären alle Dokumente, die Du bei einer Neuzulassung brauchst. Im Fall eines gebrauchten Wagens kommen noch Fahrzeugschein (Kfz-Zulassungsbescheinigung Teil I), HU-Bestätigung oder eine Abmelde- und Stilllegungsbescheinigung hinzu. Mit all dem ausgerüstet, steht der Anmeldung vor Ort wenig im Weg. Eine Sache solltest Du selbstverständlich ebenfalls nicht vergessen: die neuen Pkw-Kennzeichen.

Tipp 2: Das richtige Kennzeichen wählen und Wunschkennzeichen reservieren lassen

Wir bei Kennzeichenheld wissen besonders gut, wie wichtig das emotionale Thema Kennzeichen für Dich ist. Du sparst viel Zeit und Nerven, wenn Du die Wunschkennung vorab reservieren lässt. Dieser Vorgang ist auf dem Online-Weg und bundesweit einheitlich möglich. Du entrichtest hierfür lediglich eine Gebühr von 12,80 Euro und sicherst Dir so in Deinem Landkreis oder einer großen Stadt das Wunschkennzeichen.

Wenn Du Dich für eines unserer 3D-Kennzeichen aus Hightech-Kunststoff entscheidest, brauchst Du keine Bedenken bezüglich der Zulassung zu haben. Die zuständigen Stellen kennen diese Artikel und siegeln sie problemlos. Du kannst die Wunsch-Nummernschilder direkt mitbringen und sparst in der Zulassungsstelle Zeit. An dieser Stelle ist es außerdem sinnvoll, Dir den Ablauf mit einer Übersicht vorzustellen.

Ablauf:

  1. Sachbearbeiter überprüft alle Deine Dokumente
  2. Kennzeichen wird zugeteilt, Du unterschreibst den Zulassungsantrag
  3. Entrichtung der Zulassungsgebühr (Quittung nicht vergessen)
  4. Kennzeichen prägen lassen und erwerben (bei uns ganz einfach online)
  5. Gesiegelte Kennzeichen und Fahrzeugpapiere entgegennehmen

Der ganze Vorgang der An- und Ummeldung wäre theoretisch in wenigen Minuten zu erledigen, wenn alle Dokumente samt Nummernschildern vorliegen. Aber oft sitzt Du Stunden im Wartebereich.

Tipp 3: Lange Wartezeiten umgehen und eine Online-Zulassung in Betracht ziehen

Wenn Du Dir diese langen Wartezeiten und den Anmeldestress ersparen möchtest, kannst Du mittlerweile auch auf Dienstleister für eine Online-Zulassung zurückgreifen. Dieser Service wird auch von kennzeichenheld.de angeboten, weitere Informationen findest Du hier!

Nach wenigen Tagen erhältst Du die Zulassungspapiere. Wenn es einmal schnell gehen muss, sind sogar Expressbestellungen möglich. Die Fahrzeugpapiere zeigst Du dennoch bei der Prüfstelle persönlich vor, kannst aber auch hier für eine Verkürzung der Wartezeit sorgen, wenn Du die Daten online bereitstellst und die Sachbearbeiter diese dann nur noch einmal prüfen.

Die Tipps 4 und 5 drehen sich ums liebe Geld. Vielleicht kannst Du für Deinen Fall hier noch einiges an Geld sparen!

Tipp 4: Checke Deine Versicherung! Ist ein Wechsel sinnvoll?

Während es im letzten Tipp 5 um Erleichterungen bei der Kfz-Steuer gehen soll, stellt sich bei jeder Neuanmeldung oder Ummeldung die Frage nach der Versicherung. Wenn Du Deinen ersten Wagen anmeldest, solltest Du Dir in jedem Fall genügend Zeit nehmen, um einen Versicherer zu finden, der auf Deine Bedürfnisse und Deine Geldbörse zugeschnitten ist.

Im Vorfeld der Kfz-Zulassung lohnt sich ein Vergleich. Nimm Dir die Zeit und schau Dir die Konkurrenz an. Es gibt im Netz etliche Vergleichsportale, die unterschiedliche Versicherer auf den Prüfstand stellen. Die Kosten für eine Versicherung richten sich nach vielen Faktoren. Dazu gehören unter anderem:

  • der Wohnort,
  • die Schadenfreiheitsklasse,
  • die Typklasse des Autos,
  • die Häufigkeit der Nutzung und
  • ob der Wagen privat oder gewerblich in Gebrauch ist.

Darüber hinaus geben einige Details der Konditionen Aufschluss darüber, ob der Versicherer gut arbeitet und ein faires Angebot unterbreitet. Wird Marderbiss mit abgedeckt? Liegt die Versicherungssumme bei mindestens 100 Millionen Euro? Kannst Du eine jährliche Zahlungsoption wählen und wird eine Werkstattbindung verlangt?

Alles zusammengenommen ergeben sich nicht selten Unterschiede von mehreren Hundert Euro im Jahr. Wir raten Dir, den Versicherer immer wieder zu checken und bei Bedarf zu wechseln. Eine Kfz-Zulassung oder Ummeldung bietet dafür einen hervorragenden Anlass.

Tipp 5: Kann ich von Sonderkennzeichen profitieren?

Besitzt Du einen Oldtimer oder ein landwirtschaftliches Nutz- oder Forstfahrzeug, das ein grünes Nummernschild tragen darf? Dann wäre es nachlässig, solche Vorteile nicht geltend zu machen. Als Oldtimer zählen Autos und Motorräder, die mindestens 30 Jahre alt sind und weder zu starke bauliche Veränderungen erfahren haben noch mit zu vielen neuen Ersatzteilen versehen sind. Außerdem müssen die Maschinen in einem angemessenen Pflegezustand sein.

Der Vorteil: Zugelassene Oldtimer können überall dort fahren, wo herkömmliche Fahrzeuge eine Euronorm benötigen und werden mit einer geringeren Kfz-Steuer belastet. Einsparungen ergeben sich auch bei der Verwendung von Saisonkennzeichen, die nur im angegebenen Zeitraum genutzt werden, der mindestens zwei und maximal elf Monate beträgt. Sie verlangen nur eine einmalige Anmeldung und Du musst nicht doppelt zahlen. Für grüne Kennzeichen entfällt die Kfz-Steuer sogar in Gänze.

Mit diesen Kennzeichen kannst Du sparen:

Einen kleinen Haken gibt es natürlich auch bei diesen Optionen. Das Saisonkennzeichen ist spannend für Motorradfahrer, Wohnmobilbesitzer, Cabrio-Fahrer und all jene, die das Fahrzeug wirklich nur in der angegebenen Zeit brauchen. Das grüne Kennzeichen ist zweckgebunden. Mit einem Fahrzeug, das so gekennzeichnet ist, dürfen nur bestimmte Wege erledigt werden, ohne Ausnahme. Land- und Forstwirtschaft, Sport und Transport, Aufgaben in Ortschaften und Gemeinden und weitere Bereiche zählen dazu. Wenn Du ein grünes Kennzeichen zulassen möchtest, benötigst Du eine spezielle Bescheinigung des Finanzamtes. Ganz ähnlich sieht es bei Oldtimern aus. Sie müssen viele Anforderungen hinsichtlich ihrer Beschaffenheit erfüllen und separat geprüft werden. Du musst zur Anmeldung eines H-Kennzeichens ein Oldtimer-Gutachten vorweisen, das Dich zunächst einmal rund 100 Euro kostet.

Wir hoffen, wir konnten Dir mit diesem umfangreichen Exkurs helfen und Du kannst Dir an der einen oder anderen Stelle etwas Zeit, Geld oder zumindest Stress bei der Kfz-Anmeldung sparen.

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